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Technik

Architektur von <WebXMLPages>

Nachfolgendes Diagramm zeigt den Zusammenhang der System-Ebene, der Management-Ebene und der Modul-Ebene von <WebXMLPages>:

Diagramm: WebXMLPages Architektur

System-Ebene

Auf dem Debian GNU/Linux Betriebssystem mit eingerichtetem Apache Webserver setzt das in Perl programmierte Web Content Management System auf.

Management-Ebene

Das WCMS <WebXMLPages> bietet dem Administrator ein Web-Interface mit Funktionen zum Anlegen der Baumstruktur der Webseiten, wobei den einzelnen Bereichen über die Modul-Schnittstelle anwendungsspezifische Module zugeordnet werden können. Zudem gibt es Funktionen zum hierarchischen Anlegen weiterer Administratoren, wobei über die Privilegienverwaltung deren Zugriffsrechte auf bestimmte Bereiche und Funktionen festgelegt werden. Durch die Reservierung wird gewährleistet, dass Inhalte, die gerade von einem Administrator bearbeitet werden, für andere gesperrt sind. Mit Hilfe der Versionierung können Änderungen am Inhalt zeitlich und personell zugeordnet werden.

Modul-Ebene

In jedem über die Modul-Schnittstelle eingebundenen Modul sind anwendungsspezifisch die Datenstruktur, die Eingabemasken und die auszugebende Darstellung definiert. Je nach Anwendungsfall bietet das Modul ein oder mehrere Formulare zur Verarbeitung der Daten, sowie ein oder mehrere auszugebende Ansichten für die Präsentation.

Datenverarbeitung, Ausgabekontrolle und Publikation

Die folgende Abbildung beschreibt den Informationsfluss zwischen Content-Administrator, WCM-System und Besuchern:

Diagramm: Datenverarbeitung, Ausgabekontrolle und Publikation

Jedes Modul beinhaltet zwei Arten von XSLT-Dateien. Zum einen werden auf Basis der vorliegenden XML-Daten dynamisch generierte HTML-Formulare durch eine XSLT-Transformation erzeugt. Diese bieten dem Content-Administrator die zur Datenverarbeitung notwendigen Eingabe-Masken. Für die Eingabe der Daten sind keine oder nur geringe HTML-Kenntnisse erforderlich. Durch die Trennung von Content und Design ist in jedem Fall ein einheitliches Layout gewährleistet.

Zum anderen werden die XML-Daten in die verschiedenen auszugebenden Präsentationsansichten transformiert. Dies kann zunächst dynamisch erfolgen, um dem Content-Administrator durch eine Live-Vorschau die Auswirkungen seiner Eingaben zu verdeutlichen. Nach Kontrolle der Ausgabe wird das Modul freigegeben, woraufhin die Präsentationsansichten als statische Dateien publiziert werden.

Das Publizieren statischer Dateien ermöglicht dem Besucher schnelle Zugriffszeiten und belastet auch bei vielen Besuchern den Webserver nur minimal. Es sind jedoch auch hybride Mischformen statischer und dynamischer Bereiche möglich, wenn Teile der Darstellung individuell für den einzelnen Besucher gestaltet werden müssen (z.B. Warenkorb in einem Online-Shop oder Profile in einer Community).

Ausgabeformate

Eine Übersicht der wichtigsten Ausgabeformate zeigt folgende Abbildung:

Diagramm: Ausgabeformate

Mit XSLT lassen sich aus einer beliebigen XML-Datenstruktur unterschiedliche Formate erzeugen, darunter die Formate (X)HTML und PDF für Texte, SVG und X3D (VRML) für Grafiken, PDA, WAP und RSS für mobile Anwendungen, ebXML für e-Commerce Anwendungen und schließlich MathML und CML für wissenschaftliche Anwendungen.


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